Samstag, 8. Dezember 2007
Heute hier, morgen dort
(Dieser Text wurde schon vor 1 Woche geschrieben):
Da ich mal wieder das “Baeumchen-wechsel-dich-Spiel” spiele und jetzt auch die letzten Tage fuer mich in Dembi angebrochen sind, moechte ich diesen Eintrag mit Hannes Waders Worten schliessen, das sie genau das ausdruecken, was ich momentan denke und fuehle. Dumemrweise hat Juliane nicht die erwuenschte Stelle am Uniklinikum in Aachen bekommen, sodas wir jetzt umplanen muessen. Eigentlich wollte sie die Tage nach Dembi kommen um mich zu besuchen, doch dies funktioniert leider auf Grund der ganzen Bewerbungsproblematik nicht, sodas auch ich schweren Herzens mich entschlossen habe, ein paar Tage frueher nach Hause zu kommen. Von hier aus sind solche Angelegenheiten naemlich wirklich schwer zu regeln. Wenn nicht sogar unmoeglich!! Freitag geht es bereits nach Addis und ob ich vor meinem Rueckflug nach Deutschland noch ein wenig im Norden herumreise (Gonder, Simien-Mountains, Axum und Lalibela), mache ich von meinem Gesundheitszustand abhaengig. Ein wenig angeschlagen bin ich noch immer. Ich werde euch auf dem Laufendem halten und jetzt viel Spass mit dem “Hannes”: Heute hier, morgen dort, bin kaum da muss ich fort, hab mich niemals deswegen beklagt. Hab es selbst so gewaehlt, nie die Jahre gezaehlt, nie nach gestern und morgen gefragt. Manchmal traeume ich schwer, und dann denk ich es waer, Zeit zu bleiben und nun was ganz anderes zu tun. So vergeht Jahr um Jahr und es wird mir laengst klar, das nichts bleibt, das nichts bleibt wie es war. Das man mich kaum vermisst, schon nach Tagen vergisst, wenn ich laengst wieder anderswo bin, stoert und kuemmert mich nicht, vielleicht bleibt mein Gesicht doch dem ein` oder andern im Sinn. Manchmal traeume ich schwer, und dann denk ich es waer, Zeit zu bleiben und nun was ganz anderes zu tun. So vergeht Jahr um Jahr und es wird mir laengst klar, das nichts bleibt, das nichts bleibt wie es war. Fragt mich einer warum, ich so bin, bleib ich stumm, denn die Antwort darauf faellt mir schwer. Denn was neu ist wird alt, und was gestern noch galt stimmt schon heut oder morgen nicht mehr. Manchmal traeume ich schwer, und dann denk ich es waer, Zeit zu bleiben und nun was ganz anderes zu tun. So vergeht Jahr um Jahr und es wird mir laengst klar, das nichts bleibt, das nichts bleibt wie es war. Liebe Gruesse an alle:
Hanno
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